Gemeinde, Kanton AR

Teufner wünscht sich «Petition gegen diesen Unsinn»

Publikationsverbot des Regierungsrats gibt weiter zu reden.

Regierungsrat soll auf Beschluss zurückkommen!

«Dass der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden ausgerechnet in der heutigen Zeit ein Publikationsverbot von Geburten, Trauungen und Todesfällen beschliesst, kann ich überhaupt nicht verstehen. Die Gemeinden und der Kanton versuchen mit grossem Aufwand, den Dörfern und dem Kanton eine Identität zu geben und die Gemeinschaft zu fördern, um damit der Anonymität entgegen zu wirken. Dieser Gesetzeserlass bewirkt aber genau das Gegenteil.

Eine Gemeinschaft lebt doch davon, wenn sich die Menschen für das Geschehen in der näheren und weiteren Umgebung interessieren. Dazu gehören nach mir auch die offiziellen Zivilstandsnachrichten, die öffentlich machen, wer geboren wurde, wer geheiratet hat und wer verstorben ist. In den Zeitungen und Dorfblättern werden die Nachrichten über Geburt, Heirat und Tod in den Gemeinden sicher von einem Grossteil der Bevölkerung gelesen. Dies trifft sicher nicht nur auf ältere Personen zu.

Im Sinne einer bürgernahen Politik schlage ich dem Regierungsrat vor, auf den Beschluss zurück zu kommen und die frühere Regelung der Zivilstandsmeldungen wieder einzuführen.»

Fritz Schiess
Sonnenberg 309
9053 Teufen

 

Eine Petition würde ich unterstützen

«Ich würde es begrüssen, wenn mit einer Petition gegen diesen Unsinn protestiert würde, ich würde beim Sammeln helfen.»

Walter Graf
Werdenweg 7a
9053 Teufen

 

THEMA MTREDEN

Babyschuh-rosa

Gemeinde darf Geburten nicht mehr melden: Was meinen Sie?

Keine amtlichen Zivilstandsmitteilungen mehr. weiterlesen…

| 9. 07. 2012 | Gemeinde, Mitreden, News | 1 Kommentar  |

 

1 Kommentar

  1. Christian Meng

    18. 07. 2012 / 23:19 Uhr

    In der Tat hat der Datenschutz immer mehr komisch anmutende Auswirkungen. Jedermann möchte auf der einen Seite seine eigenen, persönlichen und auch privaten Gegebenheiten und Zustände schützen. Es begann mit scheinbar Nebensächlichem (zb. Halter von Autonummern können nicht mehr ohne weiteres abgefragt werden, etc. etc.) Auch Nationalitäten von Straftätern, Verkehrsverbrechern werden schon seit langem von den Medien geschützt. Ich finde bezüglich Zivilstandsnachrichten hat jedermann das Recht, selbst Veröffentlichungen zuzulassen oder eben nicht. Nicht der Staat soll entscheiden, sondern der Bürger, bzw. Betroffene oder Angehörige. Das wäre der bessere Weg. "Gwundernasen" muss man es aucht nicht unbedingt einfach machen....

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